Fehlkauf, wir können dich nicht leiden! Wir haben uns umgehört. Es geht uns allen so. Da machen wir schon den Fehler und kaufen uns ein Kleidungsstück, das uns nicht hundertprozentig gefällt. Und dann gestehen wir uns nicht einmal ein, dass der Kauf unüberlegt war. Wir kommen nach Hause, hängen das Kleidungsstück in den Schrank, haben ein schlechtes Gewissen, dass wir das Geld umsonst verbraten haben, warten zwei Jahre, bis wir es wieder herausholen, nur um es (im günstigsten Fall) mit größter Mühe endlich zu verkaufen. Wieso die Klamotten nicht einfach innerhalb von 14 Tagen zurückgeben? Kommt nicht infrage. Es erscheint uns zu aufwändig, wieder in ein Geschäft zu gehen und ewig in der Kassenschlange zu stehen, nur um den Fehlkauf zurückzugeben und dann mit leeren Händen wieder herauszukommen.

Fehlkäufe passieren. Einigen öfter als anderen. Einigen sogar sehr oft. Das ist kostspielig und unnötig. Geht es euch genauso? Das soll nun ein Ende haben. Aus den vielen Griffen daneben haben wir gelernt: Gelernt, bewusster einzukaufen.

Hier unsere fünf Tipps gegen einen Fehlkauf:

1. Eine Nacht darüber schlafen hilft, einen Fehlkauf zu verhindern

Es hilft wirklich. Wir wissen, wie schwer es ist, im Geschäft vor den Kleidungsstücken zu stehen und sich zusammenreißen zu müssen, diese nicht direkt mitzunehmen. Was, wenn das Kleid oder Oberteil am nächsten Tag schon ausverkauft ist? Was, wenn es das Teil meiner Wahl nicht mehr in der richtigen Größe gibt? All diese Fragen einfach beiseiteschieben und es locker nehmen. Anschließend eine Nacht darüber schlafen. Wenn du am nächsten Tag immer noch an das Kleidungsstück denkst und es nicht abwarten kannst, in den Laden hineinzustürmen, um es zu kaufen, dann muss es einfach das Richtige sein.

2. Fotos vom Outfit machen – das Visuelle schützt vor Fashion-Fauxpas

Gerade für visuelle Menschen bietet sich dies an. Mit unseren Smartphones knipsen wir ja ohnehin alles und jeden. Wieso also nicht das Foto als Hilfestellung zur finalen Bewertung des Outfits und als Schutz vor übereilten Kauf-Entscheidungen nutzen? Wenn du dir beim Shoppen unsicher bist, mache doch ein Foto in der Umkleidekabine und betrachte das Outfit noch einmal im Detail. Auf dem Handy lassen sich Einzelheiten heranzoomen und du kannst noch einmal prüfen, ob auch alles richtig sitzt. Die Spiegel-Selfies helfen ungemein bei der Entscheidung.

3. Spontaneinkäufe – keine rauschartigen Shoppinganfälle

Ihr kennt es sicher auch… so eine Art rauschartigen Shoppinganfall, wenn wir uns vorgenommen haben, uns von Kopf bis Fuß neu einzukleiden. Die Gefahr: Wir werden beliebig und kaufen schnell irgendwas. Manchmal stehen wir dann mit einem ganzen Stapel neuer Fummel an der Kasse und wissen im Detail nicht einmal mehr, was wir da kaufen. Der Shoppingdurst ist gestillt – das dumpfe Erwachen kommt zuhause. Meist ist dann der ein oder andere Griff ins Klo dabei.

Dabei spricht absolut nichts gegen Spontankäufe, wenn wir spielerisch und im Vorbeigehen eine spontane Schockliebe empfinden und ein Teilchen mitnehmen, was Lieblingsteilepotential hat. In diesen Fällen haben sich Spontaneinkäufe geradezu bewährt. Denn bei einem ungezwungenen Gang durch die Läden sind wir entspannter, schauen genauer hin und hetzen uns nicht ab.

4. Die richtige Größe kaufen

Manchmal finden wir einfach ein Kleidungsstück unglaublich schön, aber leider gibt es das nicht mehr in der richtigen Größe. In einer Nummer kleiner oder größer wäre es vorhanden. Anstatt es einfach sein zu lassen oder zuhause im Online-Shop nachzuschauen, entscheiden wir uns doch – Hand aufs Herz – fast immer für die größere Größe. Denn Over-Size ist ja angesagt – FALSCH! Den Kleidern ist meist an den Schnitten anzusehen, ob sie oversize geschnitten sind. Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimmt die Passform nicht und das Kleidungsstück sieht einfach nur zu groß aus. Also merken und dran halten! Fashion-Shopping-Regel: Immer nur die richtige Größe kaufen!

5. Die passenden Schuhe tragen

Zu guter Letzt ein Profi-Tipp für alle Shopping-Queens unter euch, um Fehlkäufe zu vermeiden und dem klassischen Umtauschmarathon zu entgehen. Er hat mit Schuhen zu tun. Angenommen wir gehen shoppen und wissen ganz genau, dass heute ein Abendkleid auf der Shopping-Wish-List ganz oben steht. Dann sollten wir uns die Mühe machen und die vorgesehenen Schuhe zum Kleid mit in der Handtasche haben. Oder wir gehen bereits in den passenden High Heels los zum Shoppingtrip – aber vielleicht kommen wir dann nicht weit. Also: Das zusätzliche Gepäck erhöht die Wahrscheinlichkeit, sich mit Länge, Farbe und Modell des neuen Teiles nicht zu täuschen. Denn wenn das passende Schuhwerk bereits da ist, macht es viel mehr Spaß, die Abendkleider anzuprobieren. Dann sehen wir einfach ganz genau, ob das Kleid zum Schuh passt oder nicht. Fehlkauf? Ciao!

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